Frau B. ist eine der widerlichsten Politikerinnen der BRD. Hässlich und dumm, aufgeblasen und destruktiv. Wie so eine es on ihrer Partei (und damit im Staat) nach oben bringen konnte, wäre ein Rätsel, wenn man nicht wüsste, dass es in de deutschen Sozialdemokratie eine uralte Tradition gibt, die ungenehmsten und unintelligentesten Damen (von Frau Luxemburg bis Frau Nahles) Karriere machen zu lassen. Frau B. ist derzeit nun in ein Ministeramt gerutscht und siehe da, es handelt um die Zuständig keit für „Arbeit und Sotiales“. Na, da kennen die Sozen sich ja aus. Die Mitwirkung an Ausbeutung und Unterdrückung der „kleinen Leute“
kleinen Leute war ja immer ihr Spezialgebiet. (Liebestes Nebenfach übrigens: Russland in den Arsch kriechen.) Und so hat Frau B. angesichts der hohen Zahl von Arbeitslosen auch eine prima Idee: Das „Bürgergeld“ (sozialdemokratischer Tarnbegriff, gemeint ist das Staatsalmosen für Bedürftige; mit der Ermöglichung von demokratischer Partizipation von mündigen Bürgern hat es nichts zu tun, im Gegenteil), das Bürgergeld wird 2026 nicht erhöht. Also gekürzt, weil ja alles, insbesondere Lebensmittel, immer teurer wird. So ist es recht: Denen, die eh schon wenig haben, auch davon noch etwas zu nehmen. Das stärkt die Wirtschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich bin sicher, im Gegenzug wird die SPD als Juniorpartnerin der Großen Koalition darauf verzichten, dass die Reichen stärker besteuert werden. So hat alles seine Ordnung. Und die fette Qualle hat ihre Funktion brav erfüllt.
BRONIOBLOG
Stefan Broniowski gibt seinen Senf dazu.
Sonntag, 31. August 2025
Samstag, 30. August 2025
Vorschlag zur Güte: Jahrzehnte nummerieren!
Von Nullerjahren oder gar den Nullern zu reden, finde ich ausgesprochen hässlich. Andererseits scheint es wahrscheinlich vielen viel zu umständlich, einfach zu sagen: das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Aber es gäbe noch eine andere Redeweise. Denn wenn man die Jahrhunderte (seit dem von Christi Geburt) durchnummeriert, warum nicht auch die Jahrzehnte?
Das erste Jahrzehnt umfasste dann die Jahre 1 bis 10, das zehnte Jahrzehnt die Jahre 91 bis 100. (Man rechne nach.) Die Jahre 101 bis 110 bildeten also das 11. Jahrzehnt, 1001 bis 1010 folgerichtig das 101., somit 2001 bis 2010 das 201. (zweihunderterste). Das Jahr 2025 liegt demnach im 203. Jahrzehnt nach Christi Geburt (oder „nach unserer Zeiteichng“ für Säkularitätsfanatiker).
Anfangs wäre diese Redeweise gewiss ungewohnt und darum verwirrend. Aber hat sie sich ersteinmal eingebürgert, erkennt man ebenso gewiss ihre Rationalität und Schönheit.
Welches Jahrzehnt einer Jahreszahl entspricht, ist übrigens leicht zu berechnen: Das letzte Jahr des Jahrzents, in dem das gegebene Jahr liegt, durch zehn geteilt – und man weiß die Nummer des Jahrzehnts. 996 gehört zum 100., 1535 zum 154. und 1789 zum 179. Jahrzehnt.
Das erste Jahrzehnt umfasste dann die Jahre 1 bis 10, das zehnte Jahrzehnt die Jahre 91 bis 100. (Man rechne nach.) Die Jahre 101 bis 110 bildeten also das 11. Jahrzehnt, 1001 bis 1010 folgerichtig das 101., somit 2001 bis 2010 das 201. (zweihunderterste). Das Jahr 2025 liegt demnach im 203. Jahrzehnt nach Christi Geburt (oder „nach unserer Zeiteichng“ für Säkularitätsfanatiker).
Anfangs wäre diese Redeweise gewiss ungewohnt und darum verwirrend. Aber hat sie sich ersteinmal eingebürgert, erkennt man ebenso gewiss ihre Rationalität und Schönheit.
Welches Jahrzehnt einer Jahreszahl entspricht, ist übrigens leicht zu berechnen: Das letzte Jahr des Jahrzents, in dem das gegebene Jahr liegt, durch zehn geteilt – und man weiß die Nummer des Jahrzehnts. 996 gehört zum 100., 1535 zum 154. und 1789 zum 179. Jahrzehnt.
Freitag, 29. August 2025
Glosse CXXXIX
Aus den frühen Nullern. Warum hassen sie ihre Sprache so sehr? Was hat sie ihnen getan, dass sie sie mit solch unerbittlicher Gleichgültigkeit zur Hässlichkeit zwingen? Als wären die Nullerjahre nicht schon schlimm genug, also auch noch die Nuller. Vom ersten Jahrzehnt zu sprechen, gälte wohl als zu hochgestochen. Als nicht vulgär genug.
Donnerstag, 28. August 2025
Leute (35)
Der Kellner sieht aus wie Pasolini, sagte ich damals zu X. Aber nein, keineswegs, erklärte sie kategorisch und setzte hinzu: Nicht jeder mit ausgemergeltem Gesicht sieht aus wie Pasolini. Es wäre sinnlos gewesen, ihr zu widersprechen. Wenn X. etwas entschieden hatte, waren Widerworte unangebracht. Argumente vorzubringen und Evidenzen anzuführen, wäre nur armselige Rechthaberei gewesen. Also verwies ich nicht darauf, dass die Augen, die Nase, der Mund, die Wangenknochen, ja sogar das Haar stark an Pasolini erinnerten. Da ich ihr aber auch nicht zugestimmt und meinen Eindruck widerrufen hatte, hegte X. bestimmt den Verdacht, im Stillen sei ich doch ein Rechthaber, und würde mir das bei nächster Gelegenheit auf den Kopf zu sagen. Auch damit biehielt ich dann Recht.
Montag, 25. August 2025
Schon wieder was über Gott
Niemand
mag Gott. Viele fürchten ihn, nicht wenige hassen ihn, den meisten ist
er egal. Manche sagen zwar, dass sie ihn lieben, aber den allerwenigsten
kann man das glauben, das sind die Heiligen, ihr Leben ist danach, aber
die allermeisten, die Gott angeblich lieben, denen merkt man es nicht
an, sie verhalten sich nicht so, sie missachten Gottes Schöpfung und
ihre Mitmenschen, sie sind hartherzig, egoistisch, gierig, neidisch,
voller Hochmut.
Den
meisten ist Gott, wie gesagt, völlig egal. Ganz, ganz wenige sind ihm
völlig verfallen. Viele benützen ihn, um sich zu beruhigen und andere zu
unterdrücken, auszubeuten, zu erpressen und zu verdummen. Wer aber mag
Gott?
Wer
sagt: Ich kenne ihn nicht besonders gut, aber was ich von ihm höre,
macht ihn mir sympathisch? Wer sagt: Ich hatte bisher nichts mit ihm zu
tun, aber ein scheint ein feiner Kerl zu sein? Wer sagt auch nur: Auch
wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was er tut und lässt, und
mir gewiss manche seiner Äußerungen anders wünschte, respektiere ich
doch seine Sicht der Dinge?
Liebe
und Hass, Gleichgültigkeit, Unterwerfung und Missbrauch für eigene
Zwecke: Aber Zuneigung? Freude daran, dass es ihn gibt? Dass er ist, wie
er ist? Der Wunsch, mit ihm mehr Zeit zu verbnringen? Ihn besser
kennenzulernen? Vielleicht sein Freund zu werden?
Kann man jemanden mögen, den man für allmächtig und allwissend hält, den man nicht begreifen kann, der Forderungen stellt?
Gott
ist unbequem. Unheimlich. Überfordernd. Aber Gott ist da und geht
nicht weg, was man es auch anstellt. Man kann sich seiner Gnasde
entziehen, aber sie hört nicht auf zu wirken. Man kann sich dumm, blind
und taub stellen, aber die Rede von ihm hallt nach. Man sieht ihn an
jeder Ecke, und auch wenn man rasch wegschaut und sich einredet, man
habe sich getäuscht, man müsse sich getäuscht haben, war da doch was.
Gott
ist kein Kumpel. Kein Selbstbedienungautomat. Keine Geschmacksache. Er
ist ein Abgrund und eine Gefahr fürs gewöhnliche Leben.
Wer kann so jemanden schon mögen?
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